Dann zog sie die Knie ans Kinn hoch und begann zu grübeln. Von der Straße her war ab und zu das Rumpeln eines Lastwagens zu hören. Unten in der Küche ging ein Klirren und Klappern los. Von allen Seiten kam der anschwellende Lärm des erwachenden Verkehrs. Sie war hungrig, sie fühlte sich einsam. Das Bett war ein Floß, auf dem sie saß, schiffbrüchig, einsam, ewig einsam, dahintreibend auf einem grollenden Meer. Es lief ihr kalt über den Rücken. Sie zog die Knie dichter ans Kinn herauf.
- John Dos Passos: “Manhattan Transfer”, S.140/141